Auf in die Natur

Wer auf Reisen Neues erkunden, unausgetretene Pfade beschreiten sowie ein Land mit allen Sinnen entdecken möchte, ist hier in Apulien, “am Ende der Welt“ (oder zumindest des italienischen Stiefels), goldrichtig.

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Auf in die Natur

Wer auf Reisen Neues erkunden, unausgetretene Pfade beschreiten sowie ein Land mit allen Sinnen entdecken möchte, ist hier in Apulien, “am Ende der Welt“ (oder zumindest des italienischen Stiefels), goldrichtig.

AUF BOOTSTOUR ZWISCHEN GROTTEN

Die Kalksteinfelsen und –grotten, die vor Santa Maria di Leuca aus dem Meer ragen, gehören zweifelsohne zu den größten Natursehenswürdigkeiten des Salento. Die bekannteste von ihnen ist die Grotta della Vora im Adriateil dieses Küstenabschnitts. Die Höhle ist so groß und hoch, dass sie an eine Kathedrale erinnert und wird daher auch Grotta della Cattedrale genannt. Den Eingang zur Höhle bildet ein großes, fast kreisrundes Loch, durch das auch Sonnenlicht dringt und im Innern der Grotte ein echtes Farbspektakel schafft. Ähnlich schön geht es in der Grotta del Laghetto zu, die einen kleinen, äußerst kalten Süßwassersee in sich versteckt. Um sie zu erreichen, muss mit dem Boot angelegt und ein kleines Stück zu Fuß zurückgelegt werden. Im ionischen Teil dieser Küste gilt hingegen die Grotta del Fiume als besonders sehenswert. Die Höhle kann – bei ruhiger See – auch schwimmend vom Ufer erreicht werden. Die Anstrengung lohnt sich. Die Grotte ist etwa 20 Meter breit und 30 Meter tief. Im Innern versteckt auch die “Flussgrotte“ mehrere Süßwasserquellen.

Für Ihre Erkundungstour mit dem Boot empfehlen wir, dem Gang der Sonne zu folgen und die Grotten im Adriateil, also dem östlichen Teil, morgens zu besichtigen, während die Fahrt gen Westen zu den Höhlen im ionischen Meeresabschnitt unvergessliche Sonnenuntergänge beschert…

 

NATURSCHUTZGEBIETE: UNSERE NATÜRLICHEN SCHÄTZE

Der wahre Luxus einer Reise nach Apulien liegt in der Natur.

Das Vivosa Apulia Resort ist von Naturschutzgebieten geradezu umgeben. Eines der größten erstreckt sich auf mehr als 3.000 Hektarn zwischen Otranto und Leuca. Es ist der Parco Costa Otranto – Santa Maria di Leuca e Bosco di Tricase. Der geschützte Küstenabschnitt umfasst auch die Buchten und Meeresgrotten sowie den Wald rund um Tricase und ist daher an Vielfalt kaum zu überbieten.

Etwas nördlicher liegt der Parco naturale Litorale di Ugento, der mit seinen 808 Hektarn einem wunderschönen Stück Küste und auch unserem Resort Platz bietet. Zwischen Lido Marini und Torre San Giovanni können Sie eine Dünenlandschaft bewundern, während die Küste etwas nördlicher, auf der Höhe des Ortes Pazze, steiniger und flacher wird.

Noch ein Stückchen weiter nördlich, nicht weit von Gallipoli,  erstreckt sich der Parco naturale regionale Isola di Sant’Andrea – Litorale di Punta Pizzo, der die Insel Sant’Andrea einschließt. Diese Insel mit nur 4,5 km Durchmesser weist einige Zonen auf, die unter dem Meeresspiegel liegen und geht im Winter, bei steigendem Spiegel, auch schon mal ganz im Meer unter. Daher ist das Eiland, abgesehen von einem restaurierten Leuchtturm im Südwesten der Insel, auch vollkommen unbebaut.

 

DIE ABGRÜNDE DES CIOLO

“Um die tiefen wie malerischen Abgründe des Ciolo zu besichtigen, ist die Agilität eines Eichhörnchens vonnöten.” (Cosimo De Giorgi)

Die Vielseitigkeit der Natur rund ums Vivosa Apulia Resort verschlägt manchmal den Atem. Der atemberaubendste Ort ist vielleicht die Schlucht des Ciolo, die Sie auf einem Pfad durchqueren können, der Sie buchstäblich zwischen Himmel und Erde befördert. Los geht es in Gagliano del Capo, hinter der der Madonna von Leuca gewidmeten Kapelle. Der schmale Pfad, der außergewöhnliche Ausblicke beschert, wird von einem Holzgeländer geschützt, damit der Schwindel niemanden in die Tiefe reißt. Von hier oben, zwischen den Lüften, sieht auch das Meer ganz anders aus, am beeindruckendsten sind jedoch die Felsformationen, die der Wind im Lauf der Jahrtausende geschaffen hat, sowie die Büsche, die sich verzweifelt am nackten Stein festzuhalten scheinen. Dazwischen sieht man jedoch auch ganze Felder voller Korn- und Glockenblumen, die sich im immer etwas salzgetränkten Wind biegen. Hin und wieder taucht auch eine einsame “Pajara” auf, also ein ohne Lehm und Mörtel geschaffenes Steinhäuschen, das daran erinnert, das auch der Mensch hier oben seine Spuren hinterlassen hat. Der phantastische Spaziergang durch den Ciolo findet ein würdiges Ende an einem kleinen Strand, der über eine malerische Steinbrücke zum erfrischenden Bad einlädt.

 

AUF DEM RAD ZWISCHEN SCHILF UND KANÄLEN

Im Vivosa Apulia Resort sind wir uns vollkommen des Glücks bewusst, inmitten einer spektakulären Landschaft zu liegen, in der auch frühere Zivilisationen ihre Spuren hinterlassen haben. Der Naturschutzpark Litorale di Ugento, der unser Resort umschließt, ist allein die Reise wert und lässt sich vom Vivosa auch sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. Der Radweg durch den Park ist etwa 8 km lang und einigermaßen ebenerdig, sodass er auch von nichtgeübten Radlern bewältigt werden kann. Sie werden sich vielleicht wundern, auf Ihrer Radtour vielen kleinen Süßwasserbecken und –kanälen zu begegnen. Diese wurden in den 30er Jahren hinter dem langen Sandstrand angelegt, um die Sümpfe trocken zu legen. Die daraus entstandene Schilflandschaft erstreckt sich über ungefähr 7 km und bietet sehr vielen Vögeln ein Zuhause. Birdwatching, die vielleicht wirksamste Antistress-Aktivität überhaupt, ist in Ihrem Antistress-Urlaub im Vivosa daher ebenfalls “inclusive”.

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