Auf Geschmackswegen

Wer Apulien wirklich kennenlernen will, muss es sich erschmecken. Kaum eine andere Region Europas ist so reich an lokalen Spezialitäten: Trauben & Wein, Oliven & Öl, Korn & Brot… All das wird hier seit Urzeiten angebaut und produziert, eine Reise in diese Region wird zwangsläufig auch zu einer Zeitreise und einem Potpourri der Sinne.

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Auf Geschmackswegen

Wer Apulien wirklich kennenlernen will, muss es sich erschmecken. Kaum eine andere Region Europas ist so reich an lokalen Spezialitäten: Trauben & Wein, Oliven & Öl, Korn & Brot… All das wird hier seit Urzeiten angebaut und produziert, eine Reise in diese Region wird zwangsläufig auch zu einer Zeitreise und einem Potpourri der Sinne.

TRAUBEN & WEIN

Apulien gehört zu den wichtigsten Wein-Anbaugebieten Italiens. Davon können Sie sich auch während Ihres Urlaubs im Salento überzeugen, auch wenn Sie hier in den Sommermonaten, also vor der Traubenlese, weilen sollten. Die Weinstöcke sind das ganze Jahr über ein prächtiger Anblick und laden zu wunderschönen Spaziergängen ein. Gerade im Sommer, der in Apulien nur sehr selten von Wolken getrübt wird, sind die Weinkeller auch willkommene Orte der Frische und des Schutzes vor dem mitunter gleißenden Sonnenlicht. Zwischen uralten Eichenfässern werden hier die edelsten Tropfen gelagert. Fast alle “Cantine” bieten Weinproben an. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen! Der Salento ist im Wein und spricht durch den Wein. Diese Gegend ist einfach untrennbar mit ihren önologischen Schätzen verbunden: Negroamaro, Primitivo, Malvasia nera sind Namen, die Weinliebhabern auch ohne vorherigen Weingenuss leicht über die Lippen gehen. Es sind kräftige Weine mit starkem Charakter, ja mit eigener Persönlichkeit, würzig wie fruchtig, teilweise komplex und elegant, teilweise federleicht.

Für Ihre Weinprobe während Ihres Antistress-Urlaubs im Salento empfehlen wir Ihnen das alte Weingut des Duca Carlo Guarini in Scorrano, das neben hervorragenden Tropfen auch einen beeindruckenden “Palazzo“ aus dem späten 18. Jahrhundert zu bieten hat. Oder fahren Sie bis nach Galatina und besuchen Sie dort die nicht minder empfehlenswerte “Azienda Agricola Santi Dimitri“.

 

OLIVEN & ÖL

Der Salento erscheint manchmal wie ein einziger großer Olivenhain. Diese prächtigen, teilweise jahrhundertealten Bäume sind hier wirklich omnipräsent. Die Olivenernte ist die vielleicht poetischste Art und Weise, ganz ohne Melancholie Abschied vom Sommer zu nehmen und den hier nicht minder farbenprächtigen Herbst zu begrüßen. Das ist zwar mit Anstrengung verbunden, die jedoch reichlich belohnt wird, wenn der Olivenkorb bis zum Rand gefüllt ist. Schon in jenem Moment stellt man sich vor, wie sich diese kleinen grünen Früchtchen auf fast magische Weise in weltweit begehrtes Olivenöl verwandeln. Wenn Ihr Aufenthalt jedoch nicht mit den Erntewochen zusammenfällt, bleiben Ihnen immer noch die das ganze Jahr über angebotenen Verköstigungen. Nur wer eine solche Kostprobe einmal mitgemacht hat, gewinnt einen Eindruck davon, wie reich an verschiedenen Geschmacksnoten Olivenöl sein kann. Die Unterschiede in Konsistenz, Farbe und Geschmack stehen denen des Weines kaum nach. Es gibt trübe und glasklare Öle, Öle mit sehr intensivem Geschmack, andere von unglaublicher Leichtigkeit.

Für Ihre Olivenölprobe während Ihres Antistress-Urlaubs im Salento empfehlen wir Ihnen die “Azienda agricola” Duca Carlo Guarini in Scorrano oder den Hof Santi Dimitri a Galatina, beide nur wenige Kilometer vom Vivosa Apulia Resort entfernt.

 

KORN & BROT (bzw. FRISELLA oder FRISEDDHRA)

Frisella (oder Friseddhra) ist seit Jahrtausenden das typische Brot Apuliens. Es ist ein hartes Brot und wird daher auch das italienische Knäckebrot genannt. Es heißt, dass es die phönizischen Händler schon tausend Jahre vor Christi Geburt wegen der guten Haltbarkeit auf ihren Seefahrten mitnahmen. Vor dem Verzehr wurde es mit Meerwasser aufgeweicht und mit Olivenöl betröpfelt. Eine andere Entstehungsgeschichte ordnet die Geburt der Frisella später, in die Zeit der Kreuzzüge, ein, als die Häfen von Leuca, Otranto und Brindisi Ausgangspunkte für die Fahrten ins Heilige Land waren. Auch in diesem Fall spielte die Haltbarbeit dieses dunklen Brotes die entscheidende Rolle. Die typische Ringform mit dem Loch in der Mitte soll aus ähnlich praktischen Erwägungen entstanden sein: es reichte ein Faden, um das Brot sicher und platzsparend aufzuhängen.

Die Frisella wird aus Hartweizen- und Gerstenteig zweifach gebacken, dann getrochnet und geröstet. Es ist ein einfaches wie köstliches Brot, das auch heute noch wie von den alten Phöniziern verzehrt wird: in Wasser aufgeweicht und mit ein paar Tropfen kräftigen Olivenöls – oder auch mit Tomatenstückchen – veredelt.

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